Piratenpoesie

Heute ging ich in Berlin,
Planlos schlendernd vor mich hin,
Kreuz und quer, ganz ohne Ziel,
Da beschlich mich das Gefühl

Irgendwas sei hier nicht richtig,
Doch nahm ich dies nicht weiter wichtig.
Kommen mit dem Alter Grillen?
Fragte ich mich bang im Stillen.

Weiter durch die Straßen schreitend,
Das Gefühl mich stets begleitend,
Führten mich die nächsten Schritte
Zum Roten Rauthaus hin in Mitte.

Vom Turm sah ich die Fahne wehen
Ich stutzte staunend und blieb stehen.
Da merkte ich mit jähem Schreck:
Der Berliner Bär ist weg!

Auch am Schild der Rathaustür
Weit und breit kein Wappentier.
Ganz egal wohin ich schaue,
Nicht einmal die kleinste Klaue.

Weiter durch die Straße gehend,
Nirgends einen Bären sehend,
Floh ich nach Hause irritiert
Und fragte mich: Was ist passiert?

Dann las ich den Bericht bei Heise
Und auf wunderbarer Weise,
War mir plötzlich sonnenklar,
Was mit dem Wappentier geschah.

Denn treibst du Leyen in die Enge
Braucht sie Bären jede Menge,
Und Ruckzuck sind sie verschwunden,
Weil sie den Bürgern aufgebunden.

Schlussbemerkung:
Ist die Zunge tief gespalten,
Wär’s besser sie im Zaum zu halten.

Mit Danke an den Heise.de Nutzer “Helpdesk”

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